"Lobe den Herren!"

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1511orgelweiheEindrücke von der Feier der Orgelweihe in Groß Sankt Martin

40 Jahre Bestehen der Gemeinschaften von Jerusalem, eine neue Orgel, anlässlich deren Weihe unser Erzbischof, Reiner Maria Kardinal Woelki gekommen ist, ebenso wie unsere beiden Generalprioren der Gemeinschaften - all das verdiente eine Feier, die dieses Namens würdig war. Wie groß war die Freude, zu sehen, wie zahlreich die Menschen waren, die sich an diesem 8. November unserem Dank und Lobpreis angeschlossen haben!

Zu den Bildern (© MGJ)

In einer vollen Kirche haben wir gemeinsam eine schöne und stimmungsvolle Heilige Messe mit Orgelweihe gefeiert, in der nicht nur die Orgel erklang, sondern auch im Duo mit ihr Klarinette und Saxophon. Vor der Messe wurden wir bereits durch die Klänge von Laute und Flöte auf die Feier eingestimmt.

Kardinal Woelki hielt eine sehr schöne Predigt entlang des bekannten Liedes "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren". Dabei verstand er es, die Feier der Orgelweihe mit dem Gesamt der Kirche in Bezug zu stetzen, in der jeder an seinem Platz - wie die Orgelpfeifen an ihrem - stehen muss, damit das Ganze in der Vielstimmigkeit der Einzelstimmen seinen vollen Klang entwickelt. Gemeinsam bewegt durch den Atem Gottes, den Heiligen Geist. Ein sprechendes Bild, in dem wir uns als Gemeinschaften auf unserem Platz in der Kirche wiederfinden.

Der Nachmittag begann mit einer Präsentation der Orgel durch den Orgelsachverständigen des Erzbistums, der sich die Zeit nahm, die Feinheiten der Orgel allen Interessierten näherzubringen.

Dann durften wir bei einem Konzert unter der Leitung von Msgr. Prof. Dr. Bretschneider erleben, was man alles aus unserem neuen Instrument "herausholen" kann. Das Thema des Konzerts war der Lobgesang schlechthin der Heiligen Schrift, das Magnificat Mariens, und da "Jerusalem" in sich Plural ist, erklangen auch weitere Instrumente bei diesem Lobkonzert: Querflöte, Gambe und Mandoline, solo wie im duo mit der Orgel begeisterten alle, die zahlreich (wieder)gekommen waren.

Mit dem Gesang der Vesper beschlossen wir diesen insgesamt sehr eindrücklichen Tag mit seinen vielen Begegnungen und tiefen Momenten. Denn es war uns erlaubt, vielen persönlich zu danken, die dieses Projekt ermöglicht haben. Darunter Architekt Prof. Schürmann, der unsere Kirche wiederaufgebaut hat, der Diözesankonservator, der Orgelbauer und natürlich viele Freunde unserer Gemeinschaften hier in Köln und darüber hinaus, die aus diesem Anlass gekommen waren.

Vor allem gilt so wirklich Gott unser Dank für diesen Tag, an dem wir erfahren durften, wie sehr die Kirche von Köln unserem Charisma von Jerusalem Vertrauen schenkt. Und so können wir wie bei der Predigt schließen: "Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen. Lob ihn mit allen, die seine Verheißung bekamen. Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht, lob ihn in Ewigkeit. Amen."