August 2013 - auf den Spuren von P. Pierre-Marie

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Von Aubrac nach Campuac

Die Brüder und Schwestern, die ihre Sommerzeit im Aubrac verbracht haben, konnten diese Zeit in der Nähe des Departements Aveyron nicht leben, ohne die Erinnerung an P. Pierre-Marie wachzurufen, der sich seiner Geburtsregion immer so verbunden fühlte. So wurde als erstes am 11. August ein Konzert in memoriam in der Domerie von Aubrac veranstaltet, in dessen Rahmen Texte von P. Pierre-Marie zum Thema der Schönheit zu Gehör gebracht wurden. Am 18. August sodann wurde ein Dankgottesdienst gefeiert, dem der Bischof von Rodez und Vabres, Mgr François Fonlupt, vorstand, und bei dem Mgr Georges Soubrier, 1943 ein Schulfreund von P. Pierre-Marie aus Espalion, konzelebrierte!

 

An demselben Nachmittag hat Mgr Fonlupt im Namen der Diözese von Rodez in der Kirche Saint-Pierre in Campuac, dem Geburtsort von P. Pierre-Marie, eine Gedenktafel eingeweiht, nachdem die Brüder und Schwestern dort gemeinsam mit ihm, den Gemeindemitgliedern und Freunden der Familie die Vesper gesungen hatten. Campuac liegt über dem Tal des Estaing. So kam es zu einem schönen Tag voller Begegnungen mit vielen Menschen aus dem Aveyron.

 

Zur Predigt von Mgr Fonlupt (auf französisch)

Zum Diaporama (© Diocèse Rodez et Vabres - Pascal Fournier)

 

In diesem Jahr war die Sommerzeit auch eine Gelegenheit, gemeinsam mit allen, die im Aubrac leben und sich für unser Leben näher interessieren - für diese Brüder und Schwestern, die jeden Sommer kommen und die ehemaligen Hirtenhütten - französisch burons - für drei Wochen wiederbeleben - einen Wandertag mit uns zu verbringen. Der Weg führte dabei an mehreren burons vorbei, um wirklich einen richtigen Einblick zu bekommen. Dazu stand neben der gemeinsamen Messe zu Beginn eine Zeit des Austauschs über das Evangelium des folgenden Sonntags auf den Programm und natürlich gemeinsame Pausen zum Picknick und zum Unterhalten. Und so verbrachten am 10. August gut 50 Laien, Brüder und Schwestern diesen Tag miteinander, alle auch voller Dankbarkeit, dieses Kulturerbe der Region miterhalten zu dürfen und es mit den Menschen dort zu teilen. Ein Tag nicht zuletzt im Zeichen der Schönheit der Natur!

 

Zum Diaporama (© FMJ - F. Balitrand)